Aktuelles vom Windbergbahn e.V. |
| 16.12.2007 | Stellungsnahme des Windbergbahn e. V. zu SZ-Artikel |
Am 14. Dezember 2007 wurde in der Sächsischen Zeitung (SZ), Ausgabe Freital ein Artikel mit der Überschrift "Die Nase voll von Rumpelpiste" veröffentlicht, welcher in der Ausgabe Dresden in gekürzter Fassung unter der Überschrift "Holperpiste nervt Autofahrer" zu lesen war. In diesem Artikel wird der Windbergbahn e. V. diffarmiert. Wir sehen uns daher zu einer Gegendarstellung genötigt.
Sicht des Windbergbahn e. V. zum Thema "Holperpiste nervt Autofahrer" vom 14. Dezember in der Sächsischen Zeitung
Wie hinlänglich bekannt ist (siehe Meldung vom 07.03.2007), hat sich der Windbergbahn e. V. als Pächter für die Strecke Freital Ost – Dresden-Gittersee (Windbergbahn / sächsische Semmeringbahn®) beworben. Die Verhandlungen dazu dauern an. Um diese nicht zu gefährden, wollen und können wir vorerst keine Details veröffentlichen. Nur so viel:
Wir werden die Strecke übernehmen und es werden wieder Züge fahren!
Schließlich geht es hier um ein weltweit einzigartiges technisches Denkmal der Stadt Dresden und Freital – um die älteste Gebirgsbahn in Deutschland.
Wohlgemerkt, die Anstrengungen zu einer Übernahme der Strecke laufen bereits seit mehreren Jahren. In einer Prioritätenliste der Stadt Freital dürfte eine Windbergbahn nicht auftauchen, da die Unterstützung seit den letzten Wahlen der Stadt Freital im Jahr 2002 gleich Null sind.
Dank unserer Sponsoren und aller ehrenamtlichen Mitglieder ist dieses Jahr sehr viel passiert. Es wurden ab Mai 2007 zusätzlich zu den Arbeitseinsätzen an den Samstagen ca. 1 000 Stunden Vereinsarbeit geleistet. Die Arbeiten des Vereins und diverser Firmen umfassten:
Die vielen Stunden für Gespräche mit Behörden, mit der DB AG, mit den Sponsoren, für das Vorbereiteen von Veranstaltungen und für die tausend kleinen Handgriffe wollen wir hier nicht einzeln aufzählen.
Seit November 1998 konnte sich auf der Windbergbahn kein Rad drehen, da die Strecke wegen Oberbaumängeln gesperrt ist. Eigentümer und verantwortlich dafür ist die DB Netz AG. Beim Umbau der "Sachsen-Magistrale" Dresden – Plauen wurde der Abzweig zur Windbergbahn auf der Stecke nach Tharandt durch die DB Netz AG nicht eingebaut. Das Eisenbahnbundesamt klagte gegen die DB Netz AG. Wir standen zwischen den Stühlen. Gelegentliche Arbeitszüge zur Streckenerhaltung waren uns bis 2005 gestattet. Der letzte Zug fuhr daher erst im August 2005 (siehe Meldung vom 06.08.2005).
Was die Kreuzungsbereiche Coschützer Straße betrifft, können wir nur positives vermelden:
Daher unsere Fragen an die Stadt Freital:
Warum ist die Coschützer Straße noch nicht saniert?
Auch die Fahrzteuge unserer Vereinsmitglieder und unser vereinseigener Kleintransporter "BARKAS B1000" haben bereits unter dem Zustand dieser Straße sehr gelitten. Der Sanierung Coschützer Straße mit allen Kreuzungen der Windbergbahn sehen auch wir seit langem erwartungsvoll entgegen. Seit 1990 hatte die Stadt Freital die Möglichkei zur Sanierung.
Aus welchen Gründen ist der Museumszugverkehr auf der Windbergbahn unrealistisch?
Unsere Veranstaltungen und Museumstage beweisen: Das Interesse an diesem Ausflugsverkehr ist sehr hoch und ungebrochen. Der Verein sieht sich als zukünftiger Zubringer von Besuchern der touristischen Sehenswürdigkeiten in der Stadt Freital und in der Umgebung.
Die geringe Durchfahrtshöhe der Eisenbahnüberführung über die Coschützer Straße in Freital wird häufig als Hinderungsgrund für den Ausbau der Straße als Autobahnzubringer angegeben. Nachfolgende Bilder aus Dresden beweisen, dass selbst Eisenbahnüberführungen über wesentlich dichter befahrene Autobahnzubringer und Bundesstraßen geringe Durchfahrtshöhen als 4,50 m aufweisen.
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Antonstraße am Bahnhof Dresden-Neustadt Foto: Mike Scholz |
Eisenbahnüberführung am Bahnhof Dresden-Neustadt Foto: Mike Scholz |
Eisenbahnüberführung über die Leipziger Straße in Dresden-Neustadt Foto: Mike Scholz |
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Eisenbahnüberführung über die Leipziger Straße in Dresden-Neustadt (Ausschnitt) Foto: Mike Scholz |
Eisenbahnüberführung an der Eisenbahnstraße/Antonstraße in Dresden-Neustadt mit nur 3,7 m Durchfahrtshöhe Foto: Mike Scholz |
Angabe zur Durchfahrtshöhe der Eisenbahnüberführung an der Eisenbahnstraße/Antonstraße in Dresden-Neustadt Foto: Mike Scholz |
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Eisenbahnüberführung über die Teplitzer Straße (B 172) in Dresden-Strehlen Foto: Mike Scholz |
Eisenbahnüberführung über die Teplitzer Straße (B 172) in Dresden-Strehlen mit Wegweiser Foto: Mike Scholz |